Rope Skipping

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Comic-Helden begeistern im knallvollen Kurhaus Bad Camberg

Veröffentlichung: NNP (09.02.2026)

BAD CAMBERG. Die Narrenshow des Carneval Vereins Camberg (CVC) brachte den Saal zum Beben: ein voller Erfolg im ausverkauften Saal des Kurhauses in Bad Camberg. Der CVC präsentierte sein Programm unter dem Motto „Comic Helden von A-Z", moderiert von Bridget Scheuba und Carlo Schmidt.

Zu Beginn zog das närrische Ministerium auf die Bühne. Sie hatten sich alle als Figuren aus dem Comic Asterix und Obelix verkleidet. Nur zwei Mitglieder wagten es, sich als Römer unter die Gallier zu mischen.

Prinz und Cambergia nehmen Abschied

Gleichzeitig war es auch die letzte Narrenshow für Prinz Markus und Cambergia Ka-tharina, die seit der Kampagne 2022 in Amt und Würden sind. Die Gelegenheit nutzte Markus für einen Rundumschlag in Sachen Politik und Politiker. In seiner Rede ließ er das vergangene Jahr Revue passieren und teilte ordentlich aus. Davon blieb auch Cambergs Bürgermeister Daniel Rühl (CDU) nicht verschont. Themen gab es genug, wie zum Beispiel das Schwimmbad oder die Um-gehungsstraße.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schaute Cam-bergia Katharina auf ihre fünfjährige Amtszeit zurück. Es sei eine tolle Zeit gewesen, und deswegen sollte auch jeder und jede unbedingt diese schöne Erfahrung machen, betonte sie. Der Höhepunkt war der Auftritt der CVC-Damen als Happy Hippos. Ihre Darbietung begannen sie zur Musik des Balletts „Der Nussknacker". Trotz der sperrigen Kostüme legten sie einige elegante Tanzschritte aufs Parkett.

Einen weiteren Glanzpunkt setzte die Tanzgruppe der Turngemeinde Camberg. Rope-Skipping nennt man die akrobatische Weiterentwicklung des Seilspringens. Dabei kombinierten sie Tanz und Seilspringen miteinander, unterlegt mit temporeicher Musik.

Die schnellen Sprünge und akrobatische Choreografie begeisterten das Publikum. Begeistert waren die Narren auch vom Auftritt der Schwickis aus Schwickershausen, die als Minnie-Mäuse die Bühne rockten. Zwischen den tänzerischen Darbietungen gab es immer wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln, zum Beispiel als Magret (Eike Konrad) ihren Mann auf der Bühne vertreten musste, weil er verpennt hatte. Da sie seine Rede nicht kannte, erzählte sie ein paar Witze. Dabei blieb kein Auge trocken.

Witzig und unterhaltsam war auch der Auftritt von Benedikt Thuy als Aladin. Er hatte auch eine Wunderlam-pe dabei, die er auf dem Basar gekauft hatte. Nur blöd, dass dieser Geist ihm seine drei Wünsche nicht erfüllen wollte. Das Geld wäre zu schnell fort, für die Gesundheit müsse er sich selbst ins Zeug legen und für ein stressfreies Leben fünf Tage Fastnacht feiern.

Auf eine Reise durch die Fernsehwelt nahmen die CVC-Männer das Publikum mit. Von Pippi Langstrumpf, über Poppeye bis Tom und Jerry ging die nostalgische Reise mit Musik und Tanz.

Der Liebe wegen vom Helau- ins Alaaf-Land

Björn Wannecke erzählte, wie er der Liebe wegen vom Alaaf-Land ins Helau-Land umzog. Beeindruckend war auch der Auftritt der Tanzgruppe Déjà Vu aus Oberselters, die die Narren aus dem Helau-Land in das Land der Wikinger und nach Walhalla verschleppten. Musikalisch fand die Narrenshow ihren Abschluss mit der Playbackshow, die eine musikalische Zeitreise von Hans Albers über Andrea Berg bis DJ Otzi unternahm. Die Traddler sorgten noch einmal für gute Stimmung, bevor die Narren-Party mit DJ Christian Busch begann und alle nach Herzenslust weiterfeierten.

Von Mariam Nasiripour

Erstellt am 14.02.2026 von Redaktion