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Auf, ihr steifen und verdörrten Leute aus Büros,
Reißt euch mal zum Kraftsporten von den Öfen los.
Bleiches Volk an Wirtshaustischen,
Stellt die Gläser fort.
Widme dich dem freien, frischen,
Frohen Kraftsport.
Kraftsport macht Schwache selbstbewusster,
Dicke dünn, und macht
Dünne hinterher robuster,
Gleichsam über Nacht.
Joachim Ringelnatz möge mir verzeihen, dass ich sein Gedicht passend für uns verändert und gekürzt habe.
„Gleichsam über Nacht“ wird man bei uns im Kraftraum natürlich nicht dünner oder robuster oder selbstbewusster. Dafür muss man (oder Frau) schon etwas mehr tun.
Wir hatten das Jahr über guten Zulauf. Viele junge Leute kamen zu uns, aber auch für ab 30/40jährige bestand großes Interesse sich im Kraftsport auszuprobieren. Nur die Frauenquote könnte noch erhöht werden. Es kamen 2007 noch einige Frauen mehr regelmäßig zum Training, doch es darf durchaus noch mehr Frauenpower geben. Wir arbeiten daran!
Um das Angebot der Übungsgerätschaften zu ergänzen, wurden im Sommer diverse Hanteln, eine Langhantel, ein Zugseil, sowie eine Kurzstange angeschafft.
„Multi Kulti“ funktionierte bei uns sehr gut. Viele unterschiedliche Nationalitäten bereicherten das Leben im Kraftraum. Es bot sich immer wieder die Gelegenheit über Themen wie Sport, Schule, Ausbildung usw. ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Bis auf wirklich ganz wenige Ausnahmen herrschte ein freundlicher und fairer Umgangston.
Es war des Öfteren notwendig, die Regeln, die für Kraftraum, Halle und TG-Gelände gelten, transparent zu machen und dafür zu sorgen, dass sie auch eingehalten werden. Dies wurde, abgesehen von einigen wenigen unbelehrbaren und uneinsichtigen Kandidaten akzeptiert und auch angenommen.
Was die Zusammenarbeit im Übungsleiterteam betraf, möchte ich es mal vorsichtig so ausdrücken:
Es funktionierte nicht immer gut, aber vielleicht demnächst „immer öfter?“
Es gibt noch viel zu tun, packen wir’s an!
Tina Beck
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